Licht am Ende des Tunnels

In Zeiten wie diesen hört sich dieser Hoffnungsschimmer politisch etwas abgelutscht und aufgeblasen an, aber im Gegensatz zu den Prognosen aus Wirtschaft und Politik wird beim Automatisierungsspezialisten GTech aus Ried im Traunkreis das Licht tatsächlich größer und auch deutlich heller.

Eine Verkettung unglücklicher Umstände


Die Automobil- & Zulieferindustrie war schon geraume Zeit vor dem Frühjahr 2020 angeschlagen – noch bevor die weltweite Pandemie viele Unternehmen in eine Schockstarre versetzte, musste die gesamte Branche bereits aufgrund globaler Technologieumwälzungen und kontinentaler Regierungsmaßnahmen den Gürtel deutlich enger schnallen. Leider kam dabei auch das Image der Verbrennungsmotoren, insbesondere jenes der Dieselaggregate als vermeintlicher Umweltsündenbock stark unter Druck. Der Rest ist bekannt und resultierte im massiven Ausbau inklusive Förderung der E-Mobilität und zu verhaltener Investitionspolitik in Europa der Automobilkonzerne für klassische Technologiekonzepte. Zu den ohnehin nicht rosigen Aussichten für herkömmliche Antriebstechnologien kommt dann noch verschärfend hinzu, dass aufgrund Standortabwanderungen genau diese durch intensiven politischen Druck geförderte E-Mobilität letztendlich nur geringfügig in Europas Wertschöpfungskette miteinfließen kann. Strategisch klug und vorausschauend geplant, hätte dieser Technologieumstieg eine positive Hebelwirkung für die gesamte automotive Branche in Europa gehabt. Und dann kam Corona!


Spät aber doch


Das vergangene Jahr 2020 war wie bei vielen anderen Unternehmen, auch für GTech geprägt von Unsicherheit, Auftragsverschiebungen/-rückgängen und einer unangenehmen Art von Orientierungslosigkeit angesichts unpopulärer aber notwendiger Corona-Maßnahmen seitens der europäischen Regierungen. Diese nervenaufreibende und energieraubende Durststrecke dauerte bis in den späten Herbst! Aber dann, hin zum Ende dieses verkorksten Jahres, konnte man das berühmte Licht am Ende des Tunnels wieder sehen und die Auftragszusagen von sieben neuen Automatisierungsprojekten wirkten wie Dopamin als Stimmungsaufheller. Zugegebenermaßen kann man beim Automatisierungsspezialisten aus Ried/Trk. noch nicht von einem Normalzustand sprechen, aber diese Projekte ebnen zumindest schon einmal den Weg bis dorthin.



Der (europäische) Markt verlangt Flexibilität


GTech ist in der Automobilbranche bekannt dafür, hochkomplexe und vor allem artfremde Technikdisziplinen in einem gemeinsamen Automatisierungskonzept zu realisieren – Innovationstreiber in der Vergangenheit waren dabei eine Vielzahl an individuellen Lösungen für eben diesen automotiven Sektor. Der gesamte europäische Markt befindet sich im Wandel und fordert seinen Tribut – das erlernte Know-how muss elegant und flexibel in branchen-adaptierte Lösungen transformiert werden! Für GTech bedeutet das nichts anderes als den immensen Erfahrungsschatz aus der Vergangenheit auch auf weitere Branchen und Märkte umzulegen. Erfreulich dabei ist die Tatsache, dass bei einem Teil der Neuaufträge genau diese Anforderungen gestellt werden – die daraus folgenden innovativen Technologiekonzeptionen gelten auch als Protagonisten für völlig neue Branchensparten, die GTech in Zukunft damit bedienen kann.


„Das letzte Jahr war nicht nur von Corona dominiert und diktiert, sondern vor allem die sich verändernde Marktsituation & -verschiebungen haben von uns allen eine Menge an Energie, Zuversicht, Flexibilität und Durchhaltevermögen abverlangt. Aber es hat sich ausgezahlt und wir können mit diesen Neuprojekten wieder in ein ruhigeres Fahrwasser steuern. Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis unseres Teamworks und macht uns fit für den europäischen Markt, der sich mitten im Wandel befindet!“

kommentiert Josef Gebeshuber zufrieden und erleichtert die jüngsten Auftragseingänge.


„Die Montagehallen füllen sich wieder!“ Josef Gebeshuber, Eigentümer und Geschäftsführer der GTech Automatisierungstechnik GmbH

Corporate Data

Die GTech Automatisierungstechnik GmbH wurde 1997 von Josef Gebeshuber als „Ein-Mann-Garagenfirma“ gegründet. Nach einer Aufbauphase im Technologie- und Innovationszentrum Kirchdorf übersiedelte GTech 2007 an seinen aktuellen Standort Ried im Traukreis, der in den Folgejahren sukzessive ausgebaut wurde. Heute beschäftigt das Hightech-Unternehmen 140 MitarbeiterInnen und hat sich international als Komplettanbieter für komplexe Mess-, Richt-, Prüf- und Montageanlagen im Großserien-Segment etabliert.


GTech Lehre mit Hirn: www.gtech.at/lehre

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Fotokredit: GTech Automatisierungstechnik GmbH


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