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Von der AHS-Matura in die Mechatronik: Felix über die Chancen der Dualen Akademie bei GTech

Die Duale Akademie bietet AHS-MaturantInnen eine innovative Ausbildungsmöglichkeit, die Theorie und Praxis in einem verkürzten Lehrmodell vereint. Diese Bildungsform richtet sich an AbsolventInnen von allgemeinbildenden höheren Schulen und ermöglicht ihnen einen direkten und praxisnahen Einstieg in die Berufswelt, ohne auf eine fundierte theoretische Grundlage zu verzichten. GTech, ein führendes Unternehmen im Bereich der Automatisierungstechnik, hat sich bereits erfolgreich als Partner dieser Ausbildungsform etabliert. Felix, der als zweiter Absolvent bei GTech die Duale Akademie in Mechatronik mit Auszeichnung abgeschlossen hat, hat in allen Lehrjahren Bestnoten erzielt. In diesem Interview teilt er seine Erfahrungen und gibt Einblicke in seinen erfolgreichen Ausbildungsweg.



Herzlichen Glückwunsch zu deinem Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg, Felix! Du hast die Mechatronik-Lehre über die Duale Akademie (verkürzte Lehre speziell für AHS-MaturantInnen) nicht nur erfolgreich abgeschlossen, sondern auch in allen Fächern Bestnoten erzielt. Kannst du uns kurz deinen Werdegang und deinen Weg zur Dualen Akademie in Mechatronik bei GTech schildern?

 

Felix: „Vielen Dank! Ich habe meine Matura am Gymnasium in Kirchdorf abgeschlossen. Während meiner Schulzeit gab es einen Vortrag der WKO zur Dualen Akademie, der mein Interesse geweckt hat. Während meiner Zeit beim Bundesheer habe ich mich dann intensiv mit meiner Zukunft und der Dualen Akademie auseinandergesetzt und bin auf GTech gestoßen. Der Sondermaschinenbau und die abwechslungsreiche Arbeit haben mich sofort fasziniert. Nach zwei Schnuppertagen bei GTech war mir klar, dass ich diesen Weg unbedingt einschlagen möchte.“

 

Warum hast du dich gegen ein Studium entschieden?

 

Felix: „Ich habe mich auch mit der Option eines Studiums beschäftigt. Für mich war es jedoch zu theorielastig. In der Dualen Akademie sah ich die perfekte Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden, insbesondere da man trotzdem einen Einblick in ein mögliches Studium erhält.“

 

Kannst du kurz erklären, was die Duale Akademie ist und wie der Ablauf aussieht?

 

Felix: „Grundsätzlich unterscheidet sich die Duale Akademie nicht extrem von einer normalen Lehre. Man hat eine verkürzte Lehrzeit und erhält bereits einen Hilfsarbeiterlohn anstatt der klassischen Lehrlingsentschädigung. In der Berufsschule sind wir in einer eigenen Klasse mit anderen AHS-MaturantInnen, was ein angenehmes Lernklima schafft und effizientes Lernen ermöglicht. Zusätzlich zu den Berufsschulblöcken gibt es Vorlesungen an der Fachhochschule. Zwischendurch gibt es immer wieder WIFI-Kurse, wie etwa Business-Englisch. Nach der Berufsschulzeit sammelt man im Unternehmen Praxis und bereitet sich auf das Zukunftsprojekt vor. Am Ende der Ausbildung absolviert man die Lehrabschlussprüfung und schließt das Zukunftsprojekt ab.“

 

Wie hast du die Kombination aus Theorie und Praxis in der Dualen Akademie erlebt, insbesondere im Kontext deiner Arbeit bei GTech? Was waren die größten Vorteile?

 

Felix: „Der größte Vorteil war für mich die Abwechslung. Man lernt nicht nur theoretisch, sondern kann das Gelernte direkt anwenden. Dadurch bekommt man einen praktischen Bezug zu den theoretischen Inhalten, was das Lernen viel effektiver macht.“

 

Welche Pläne hast du für deine berufliche Zukunft nach dem erfolgreichen Abschluss der Dualen Akademie? Gibt es spezifische Ziele oder Projekte bei GTech, auf die du dich besonders freust?

 

Felix: „Es gibt das Sprichwort „Man lernt nie aus.“ Deshalb möchte ich erst einmal weitere Erfahrungen sammeln. Im Sondermaschinenbau gibt es immer neue Herausforderungen, sodass es nie langweilig wird. In der Zukunft könnte ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule interessant werden, aber das hat noch etwas Zeit.“

 

Die Duale Akademie ist im Vergleich zum klassischen Studium noch relativ unbekannt. Warum ist das so und was müsste sich ändern, damit das Interesse größer wird?

 

Felix: „Die Duale Akademie ist noch relativ neu und das Modell existiert noch nicht lange. Gymnasien sind aktuell stark auf ein späteres Studium fokussiert. Es wäre gut, wenn dieses Modell mehr in den Schulen vorgestellt würde, damit die Schülerinnen und Schüler es als attraktive Alternative wahrnehmen.“

 

Welche Ratschläge würdest du AHS-MaturantInnen geben, die sich aktuell Gedanken über ihre Zukunft machen und sich nicht sicher sind, ob sie ein Studium starten sollen?

 

Felix: „Bevor man ein Studium beginnt, ohne genau zu wissen, was man will, oder nur, um irgendetwas zu studieren, würde ich empfehlen, die Duale Akademie in Betracht zu ziehen. Dadurch erhält man einen vollwertigen Lehrabschluss, auf den man dann aufbauen kann, und das in einem sehr überschaubaren Zeitraum.“


 

Corporate Data

Die GTech Automatisierungstechnik GmbH wurde 1997 von Josef Gebeshuber als „Ein-Mann-Garagenfirma“ gegründet. Nach einer Aufbauphase im Technologie- und Innovationszentrum Kirchdorf übersiedelte GTech 2007 an seinen aktuellen Standort Ried im Traukreis, der in den Folgejahren sukzessive ausgebaut wurde. Heute beschäftigt das Hightech-Unternehmen 110 MitarbeiterInnen und hat sich international als Komplettanbieter für komplexe Mess-, Richt-, Prüf- und Montageanlagen im Großserien-Segment etabliert.

 

GTech Lehre mit Hirn: www.gtech.at/lehre

GTech sucht Fachkräfte: www.gtech.at/karriere

Informationen zur Vermietung: www.gtech.at/vermietung

 

Fotokredit: GTech Automatisierungstechnik GmbH


2024-06-24 Interview Duale Akademie
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