Umwelt und Automatisierung

Spätestens seit den Massenkundgebungen und Aufmärschen der „Friday for future“-Bewegung, sind die Themen Umweltschutz und enkeltaugliche Fertigungsprozesse auch bei vielen Klein- und Mittelbetrieben angekommen. Nachhaltigkeit hat aber eine überraschend vielfältige Ausprägung und beeinflusst in Produktionsbetrieben weit mehr als nur den Aspekt einer ressourcenschonenden Materialwirtschaft.


Technik und Natur in harmonischem Einklang – reine Utopie oder doch ein enkeltaugliches Universalkonzept?


Das Dilemma mit den sozialen Medien


Die persönliche Einstellung gegenüber Umweltauflagen oder Normen zum Schutz unserer Umwelt kann unterschiedlicher nicht sein. Die auf weite Strecken sinnbefreite Diskussion über das Fernbleiben der Schule, um bei Protestaktionen zugunsten unserer Umwelt teilzunehmen, zeigt einmal mehr, dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz leider nicht (mehr) auf einer objektiven und rationalen Ebene behandelt werden können. Dass der Einfluss der sozialen Medien bei der gesamten Thematik eine enorm große Rolle spielt, ist unumstritten und gleichzeitig aber auch das Problem. Selbsternannte ExpertInnen liefern sich ein obskures Gefecht mit hochemotionalisierten Argumenten, deren Faktensicherheit in der Regel keinem Basischeck standhält – natürlich gilt das für beide Fronten – wir bewegen uns auf unseren sozialen Kanälen in einer persönlichen Blase, die letztendlich genau das projiziert, für was wir uns interessieren und vor allem wer uns gefällt. Befreit man aber die gesamte Thematik rundum Umweltschutz und nachhaltiger Lebenskonzeption von diesem medial angestauten Ballast, bleibt eine ganz einfache Wahrheit über: Umweltschutz und Wirtschaft können nicht getrennt und schon gar nicht gegenseitig ausgespielt werden. Dazu sind unsere sozialen Wirkungsbereiche viel zu sehr ineinander verwoben und der Lebensstandard – für viele bereits die Work-Live-Balance – diktiert bereits den zunehmenden Einfluss von Ökologie, Ökonomie und Politik auf unser Leben.


Nachhaltigkeit bestimmt unser Tun


Nachhaltiges Wirken und Werken ist in unseren westlich orientierten Nationen in vielen Ebenen angekommen und wenn es in manchen Bereichen (noch) nicht aktiv gelebt wird, ist es zumindest schon als Thema in den Köpfen verankert. Und das gilt insbesondere für Gewerbe und Industrie – unabhängig von gesetzlichen Auflagen wird aus Kostengründen nicht alles, was technisch im Bereich Umweltschutz und Ressourceneinsparung möglich ist, auch tatsächlich umgesetzt. Aber aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, sind diese Kostengründe oft aber gar nicht das wahre Hindernis – die nachhaltige Planung und Realisierung bei Automatisierungslösungen bergen ein ungeahntes Potential an Einsparungsmöglichkeiten. Das gilt sowohl für die Gesamtinvestition, für die Materialwirtschaft und eben auch für Mensch und Umweltschutz selbst. In Summe werden diese kalkulatorischen Umwegrentabilitäten immer wichtiger und bilden bei Automatisierungslösungen von GTech einen wesentlichen Benefit für Kunden, deren Entscheidungsfindung nicht auf rein finanzieller Natur basiert!


Green Deal betrifft uns alle


Heute schon an morgen denken, damit wir übermorgen nicht von gestern überrumpelt werden. So oder ähnlich könnte man die aktuelle Situation umschreiben, in der sich Industrie und Gewerbe befinden. GTech war und ist ein Vorreiter für innovative Automatisierungslösungen – dieses Know-how und die Eigenschaft über den Tellerrand blicken zu können, sind heute mehr gefragt denn je, denn die Herausforderungen, die der vieldiskutierte Green Deal mit sich bringt, sind alles andere als einfach zu bewältigen. Und nachdem die Pandemie hoffentlich bis Herbst ihre lähmenden Tentakeln von uns löst, kann man den Blick auch wieder nach vorne richten – in eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft, deren größte Verantwortung darin besteht, die Gratwanderung zwischen wirtschaftlicher Rentabilität und sozioökologischer Verantwortung zu meistern. Das fängt bei den Schwerindustrien mit grünem Stahl oder Beton an, setzt sich beinahe unendlich über Energieeinsparungen bei der Medienindustrie (Serverfarmen, ...) fort und findet im individuellen Alltag, beim persönlichen Konsumverhalten von uns allen wahrscheinlich das größte Veränderungspotential, um wesentlich auf drohende Umweltkatastrophen einzuwirken.


Nachhaltige Automatisierung


Dass Automatisierung in der Regel mit komplexer, energiehungriger Technik und natürlich einer entsprechenden Softwarepower zu tun hat, ist in der Branche bekannt. In der nahen Vergangenheit waren für Automatisierungslösungen vor allem Taktzeiten relevant und wie viele Mannstunden damit eingespart werden konnten. Selbstverständlich wird das auch in Zukunft eine elementare Rolle spielen – beim Messen, Prüfen, Richten, bei Montageanlagen oder bei aufwendigen Prozessautomationen werden aber neben dem Faktor Zeit auch andere Kriterien den Entscheidungskatalog wesentlich beeinflussen:


• Energieeffizienz • nachhaltig (zertifizierter) Materialeinsatz

• Ergonomie

• Bedienungs- & Servicierfreundlichkeit

• Künstliche Intelligenz

• Prozesssicherheit

• lange Lebensdauer/Technikzyklen

• leicht adaptierbare Modulbauweisen

• uvm, ...


Aus dieser bunten Mischung ergeben sich wirtschaftliche als auch operative Vorteile für Kunden von GTech, deren Bedeutung in sehr naher Zukunft eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit bekommen wird, als womöglich jetzt noch:


• bedarfsorientierte Projektphasenbegleitung

• bedarfsorientiertes Produktportfolio

• Forschung & Entwicklung im Haus

• Jahrzehntelange Erfahrung als Komplettanbieter

• Systemzuverlässigkeit

• Kundenservice im Haus/vor Ort

• Ökonomische & ökologische Automatisierungslösungen

• uvm, ...


„Der Green Deal verleiht nicht nur unseren Automatisierungskonzepten einen nachhaltigen Mehrwert, sondern bringt auch unseren Kunden entscheidende Vorteile!“ Ing. Hannes Bergbauer ist technischer Verkäufer bei GTech.

Corporate Data

Die GTech Automatisierungstechnik GmbH wurde 1997 von Josef Gebeshuber als „Ein-Mann-Garagenfirma“ gegründet. Nach einer Aufbauphase im Technologie- und Innovationszentrum Kirchdorf übersiedelte GTech 2007 an seinen aktuellen Standort Ried im Traukreis, der in den Folgejahren sukzessive ausgebaut wurde. Heute beschäftigt das Hightech-Unternehmen 140 MitarbeiterInnen und hat sich international als Komplettanbieter für komplexe Mess-, Richt-, Prüf- und Montageanlagen im Großserien-Segment etabliert.


GTech Lehre mit Hirn: www.gtech.at/lehre

GTech sucht Fachkräfte: www.gtech.at/karriere

Informationen zur Vermietung: www.gtech.at/vermietung


Fotokredit: GTech Automatisierungstechnik GmbH, Adobe Stock ©2021


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